Statistik und Zahlen zur Entwicklung des Geldvermögens der Deutschen bis 2008
Die Finanzkrise ist nicht spurlos an den Deutschen Sparern vorübergegangen. Im Jahr 2008 fiel das Geldvermögen der Deutschen auf 4,38 Billionen Euro. Das sind rund 180 Mrd. weniger als im Jahr 2007 (4,56 Billionen Euro), allerdings 843 Mrd. mehr als noch vor 10 Jahren.

Quelle: Berechnungen des Bundesverbandes deutscher Banken
Der im Jahr 2001 begonnene Trend einer steigenden Sparquote setzt sich auch in den Folgejahren fort. Beim Sparen und Vorsorgen steuerten die Deutschen im Jahr 2008 allerdings den sicheren Hafen an und investierten gut 1,7 Billionen Euro in Spar-, Sicht-, Termineinlagen und Bargeld, im Jahr 1999 lag dieser Wert bei knapp 1,3 Billionen Euro. Die Geldanlagen bei Versicherungen einschließlich Pensionskassen und Pensionsfonds sowie berufsständigen Versorgungswerken wuchs kontinuierlich an und betrug im Jahr 2008 ca. 1,3 Billionen Euro, das sind immerhin 28,8 Prozent. Etwa eine halbe Billion Euro sind in Investmentfonds angelegt.
Gerade das Aktienvermögen musste in den letzten 10 Jahren drastische Verluste hinnehmen. Das in Aktien angelegte Vermögen, das im Jahr 1999 noch bei 477 Mrd. Euro lag, und damit 13,5 Prozent vom Gesamtvermögen ausmachte, betrug im Jahr 2007 nur noch 375 Mrd. Euro, und rutschte im Jahr 2008 auf magere 166 Mrd. Euro (3,7 Prozent).
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